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Leben nach dem Tod

Noch so ein Thema, das natürlich immer und immer und immer und immer...wieder aufkommt. Und überall. Schule. Familie. Freunde. Internet. Bekloppte 100-Fragen-Fragebogen, die ich aus Langeweile gern mal ausfülle. ÜBERALL.

"Der Sinn des Lebens ist..." und gleich danach "Gibts ein Leben nach dem Tod"?

Gibts nicht und Nein. So einfach könnt man sich das nun machen, dann wär der Blogeintrag aber recht kurz und irgendwie nciht aufschlussreich.

Aaaaalso erklär ich ungefragt meine Ansichten:

Numero uno: Wieso sollte es einen Sinn im Leben geben? Betrachtet man das ganze mal wissenschaftlich, so ist der Mensch ja auch nicht mehr als eine -zu gegeben, serh gut- funktionierende Maschine, die durch chemische Prozesse und blabla bla "lebt". Das ist toll. Wirklich. Aber was hat denn die liebe Natur davon, dieser Maschine nun auch noch einen Sinn zu geben?

Spinnen fressen Insekten und dezimieren somit die Bestände der nervigen  Brummer und Mini-Vampire, aber nur weil dieser Instinkt "Fliege- Hunger- No nom nom" so gut funktioniert ist er noch lange nicht der Sinn des Lebens- oder?

 Richtig, die meisten Menschen spinnen keine Netze und fressen keine Insekten, aber es geht ums Prinzip: alles, was wir tun läuft früher oder später auf einen (Ur)Instinkt hinaus. Wir essen weil: hunger. Wir schlafen weil: müde.

So schaut das Grundgerüst aus. Da der Mensch aber einfach kompliziert ist (hach welch göttliches Wortspiel oO), gehts noch weiter. Wir gehen in den Supermarkt. Wir kaufen ein. Wieso? Na weil wir hunger haben.
Ok spielen wir das Spiel weiter: Wir gehen arbeiten, wir verdienen Geld, wir kaufen ein weil: ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Einkaufen, ohne Einkaufen HUNGER.

 Das Ganze lässt sich natürlich beliebig auf andere Instinkte anwenden. Fakt ist, so meine Meinung, dass EGAL was wir tun, irgendwo ein Instinkt dahintersteckt. D.h. wir werden durch eben diese geformt, geprägt, geführt. Und nicht, weil wir einen höheren Sinn verfolgen.
Der Sinn des Lebens ist also schlichtweg...zu leben.

 

Punkt tzo: Leben nach dem Tod?
Klar, das ist tröstend, egal ob für kleine Kinder, die mit der Endgültigkeit des Todes nichts anfangen können oder für einen selbst. Aber Himmelreich? Wiedergeburt?
Geschickte, kirchliche Taktiken von Sünden abzubringen und so weiter, aber dass im blaune Himmel über uns keine Milliarden von Toten rumschwirren sollte klar sein.
Kann ja jeder denken, was er mag- wenns ihm hilft, aber ich halte es da ganz einfach:
Wenn man tot ist, dann ist man tot.
Da ist kein Himmelstor aus purem Gold. Da wartet nicht die Urgroßmutter auf einer Wiese voller Blumen.
Der Tod hat nichts romantisches (OTH, “Get Cape. Wear Cape. Fly.&rdquo

Wenn der letzte Atemzug getan ist, die Organe streiken, das Herz kein Blut mehr pumpt und das Hirn sich in seine Einzelteile zersetzt, dann ist Schluss. Klingt hart, aber ist so.

Zwar ist der Mensch das ach so schlauste Tier und die größte Schöpfung überhaupt, aber wieso sollte es gerade ihm anders gehen als allen anderen Kreaturen? Oder wer glaubt an einen Ameisenhimmel...?

25.11.10 13:34
 


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